Lafontaine oder – der Untergang der Ehrlichkeit
Was ein persönlicher Kleinkrieg gegen die SPD aus einem, zugegeben ehemals guten Poliker machen kann, zeigt die Entwicklung von Oskar Lafontaine mehr als deutlich.
Populismus, politische Lügen, Statistikfälschung und ökonomische Irrwitzigkeiten beschreiben den heutigen Lafontaine sehr genau. Und das alles auf der Basis von demokratiefeindlichen Wasserträgern!
Das einzige was gegen diese, meiner Meinung nach sehr gefährliche Entwicklung helfen kann, ist die Einbindung der LINKEN in Regierungsverantwortung!
Hört sich komisch an, von einem, dem manchmal wirklich übel wird wenn er politische Aussagen von den LINKEN hören muss.
Nur dann, können die LINKEN nicht mehr mit Unwahrheiten Wählerstimmen einsammeln, sondern müssten realpolitische Entscheidungen treffen. Es wäre vorbei mit diesem wahnsinigen und gefährlichen Populismus.
Ich hoffe sehr, dass die SPD baldmöglichst über Ihren Schatten springen kann, und DIE LINKE mit in die Verantwortung nimmt.
Schließlich sind einige politische Ziele der Partei DIE LINKE durchaus erstrebenswert.
Nur, der Ton macht die Musik!

Tags: Demokratie, Deutschland, Foto, Gesellschaft, Marktwirtschaft, News, Politik, Wahlkampf
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November 2, 2008 at 9:09
Lafo-Bashing ist ja sehr in Mode. Du reihst Dich ja schön in den Mainstream ein und erreichst damit auch locker das Bildzeitungsniveau. Vorwürfe ohne Beleg sind nun mal einfach schlechter Stil.
Deine Forderung nach einer Zähmung der LINKEN durch eine Regierungsbeteiligung der LINKEN hat ja ein gelungenes Vorbild. Die GRÜNEN.
Aber wirklich gefährlicher Populismus geht nur von Regierungsparteien aus (http://www.focus.de/politik/deutschland/jugendgewalt/jugendgewalt_aid_230734.html).
November 3, 2008 at 1:33
Der von Dir verlinkte Artikel zeigt selbstverständlich den Populismus der CSU und der Gesamtunion im Rahmen der Ausländerpolitik nur zu deutlich und ist unbestritten. Hier ist zudem Roland Koch, seineszeichen amtsführender Ministerpräsident in Hessen das beste Beispiel. Hierüber habe ich in meinem Blog auch schon geschrieben.
–> http://sbubele.wordpress.com/2008/04/13/so-nicht-herr-koch/
Aber willst Du denn wirklich die Union als Maßstab für das Praktizieren von Politik anlegen? Das entschuldigt den Populismus der LINKEN übrigends in keinster Weise.
Lafontains Wasserträger habe ich in Rahmen dieses Blogs auch schon kommentiert
–> http://sbubele.wordpress.com/2008/04/03/lafontaines-wassertrager/
Ich stelle im Rahmen des Artikels meine Meinung über Lafontaine bewußt provozierend da! Den LINKEN Populismus ist jederzeit in der Tagesspresse nachzulesen und ist nicht Intention dieses Artikels.
Die Fotomontage übrigends zeigt deutlich meine Gefühle, die ich heute über einen Politiker habe, den ich einst als politisches Vorbild empfunden habe.
Wenn Du das als Bildzeitungsniveau bezeichnest, ist das Deine Meinung. Ich weiss aber ganz sicher, dass meine Gefühle nichts mit Bildzeitungsniveau zu tun haben!
November 3, 2008 at 9:37
Populismus, politische Lügen, Statistikfälschung und ökonomische Irrwitzigkeiten. Damit willst Du Lafontaine beschreiben. Jedoche könnte man mit diesen Schlagwörtern so gut wie jeden Politiker beschreiben. Lafontaine ist aber der einzige, der solche Etiketten täglich angeheftet bekommt.
Natürlich polarisiert er. Und das mit Absicht. Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, ob unsere uniforme Demokratie nicht gerade solche polarisierenden Politiker zur Meinungsbildung nötig hat.