Neuer Klimapass für Autos eingeführt!
Tübingen ist Vorreiter bei der Einführung eines Klimapasses für Neuwagen.
Klimamobil oder Dreckschleuder? Der Tübinger Klimapass macht es auf den ersten Blick ersichtlich: Wie bei der Kennzeichnung der Energieeffizienz bei Elektrogeräten wird der CO2 Ausstoß mit einer Farbskala visualisiert.
Maßstab für den Tübinger Klimapass sind der CO2-Wert und die Fahrzeugkategorie. Unterschieden wird in „Stadtautos“, „Familienautos“, „Geschäftswagen“ und „Sportwagen“. Für Stadtautos sind die CO2-Anforderungen am strengsten, für Familienautos und Geschäftswagen sind 20g CO2 je Kilometer zusätzlich gestattet, um die Effizienzklasse eines Stadtautos zu erreichen. Für Sportwagen sind 40g CO2 mehr je Kilometer erlaubt.
8 Tübinger Autohäuser (BMW, VW, Ford…) haben sich sofort bereit erklärt, den neuen Klimapass einzuführen.
Der Klimapass stellt nicht nur ein Verkaufsargument dar, ähnlich dem Umweltpass bei Kühlschränken , sondern würde auch die Autoindustrie zum Umdenken zwingen. So müssten immer klimafreundlichere und effizientere Autos entwickelt werden!
Im Gegensatz zu der Einführung der Umweltzonen, wäre der neue Klimapass für unsere Umwelt von großem Nutzen, zumal die meisten Kosten der Einführung auch noch von der zahlungskräftigen Autoindustrie bezahlt werden müsste.
Das Tübinger Modell sollte schnell bundesweit Schule machen.
Ein wirklicher Schritt in Richtung Klimaschutz, dank dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.
Tags: Aktuelles, Gesellschaft, Marktwirtschaft, Politik, Umwelt, Umweltschutz
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